A

  • A/B-Test

    Ein A/B-Test ist ein kontrolliertes Verfahren, bei dem zwei Varianten einer Webseite, eines Inhalts oder eines digitalen Elements parallel getestet werden, um ihre Wirkung anhand messbarer Ziele zu vergleichen. Besucherinnen und Besucher werden dabei zufällig unterschiedlichen Varianten zugeordnet, etwa zwei Überschriften, Landingpages oder Call-to-Action-Schaltflächen. Die Ergebnisse zeigen, welche Version beispielsweise eine höhere Conversion Rate erzielt und künftig eingesetzt werden sollte.

  • Access-Control-Allow-Origin

    „Access-Control-Allow-Origin“ ist ein HTTP-Response-Header, mit dem ein Server festlegt, welche Ursprünge (Origins) auf seine Ressourcen zugreifen dürfen. Er ist ein zentraler Bestandteil von Cross-Origin Resource Sharing (CORS) und ermöglicht beispielsweise, dass ein JavaScript-Frontend Daten aus einer separaten Drupal- oder API-Domain abruft. Eine präzise Konfiguration schützt dabei vor unerwünschten Zugriffen und verhindert unnötige Einschränkungen legitimer Webanwendungen.

  • Apache Solr

    Apache Solr ist eine leistungsfähige, auf Apache Lucene basierende Open-Source-Suchplattform zur schnellen Volltextsuche und strukturierten Auswertung großer Datenmengen. Sie unterstützt unter anderem Facetten, Filter, Relevanzbewertung und Mehrsprachigkeit und eignet sich dadurch für komplexe Websites, Portale und E-Commerce-Plattformen. In Drupal-Projekten wird Solr häufig als externe Suchinfrastruktur eingesetzt, um präzise, skalierbare und performante Suchfunktionen bereitzustellen.

  • API-first

    API-first bezeichnet einen Entwicklungsansatz, bei dem Programmierschnittstellen (APIs) bereits zu Beginn der Konzeption als zentrale Grundlage eines digitalen Systems definiert werden. Dadurch lassen sich Frontends, mobile Anwendungen und externe Systeme wie ERP, CRM oder KI-Dienste unabhängig von der dahinterliegenden Anwendung entwickeln und zuverlässig anbinden. Besonders bei modularen Drupal-Enterprise-Plattformen unterstützt API-first skalierbare, flexible und langfristig wartbare Architekturen.

  • Application Programming Interface

    Eine Application Programming Interface ist eine standardisierte Programmierschnittstelle, über die Softwareanwendungen Daten und Funktionen kontrolliert miteinander austauschen können. Sie legt fest, welche Anfragen ein System akzeptiert, in welchem Format Informationen übermittelt werden und welche Antworten zurückgegeben werden. In der Webentwicklung ermöglicht sie beispielsweise die Anbindung von ERP-, CRM- oder KI-Systemen an eine Drupal-Plattform und bildet damit eine wichtige Grundlage für skalierbare, integrierte digitale Lösungen.

  • Asynchronous JavaScript and XML

    Asynchronous JavaScript and XML (AJAX) bezeichnet eine Webentwicklungstechnik, bei der JavaScript Daten asynchron vom Browser an einen Server sendet und Antworten empfängt, ohne die gesamte Webseite neu zu laden. Dadurch lassen sich Inhalte dynamisch aktualisieren und interaktive Benutzeroberflächen realisieren, etwa bei Suchfeldern oder Formularen. Obwohl der Begriff XML nennt, werden heute häufig JSON-Daten verwendet; AJAX bildet zudem eine Grundlage moderner Webanwendungen und API-Integrationen.

B

  • Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG)

    Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) setzt die europäischen Anforderungen des European Accessibility Act in deutsches Recht um und verpflichtet bestimmte Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen barrierefrei anzubieten. Für digitale Angebote wie Websites, Onlineshops und Apps bedeutet das unter anderem, dass Inhalte wahrnehmbar, bedienbar, verständlich und robust gestaltet sein müssen; als technische Orientierung dienen insbesondere die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG). Das Gesetz gilt grundsätzlich seit dem 28. Juni 2025, wobei unter anderem Ausnahmen für bestimmte Kleinstunternehmen bestehen.p>

  • BigPipe

    BigPipe ist eine von Drupal unterstützte Technik zur Beschleunigung der wahrgenommenen Ladezeit von Webseiten. Dabei wird zunächst das Grundgerüst einer Seite an den Browser übertragen, während dynamische oder personalisierte Inhaltsbereiche – sogenannte Platzhalter – anschließend schrittweise nachgeladen werden. So können Besucherinnen und Besucher bereits mit der Seite interagieren, bevor sämtliche Inhalte vollständig verarbeitet sind.

C

  • Cache-Tags

    Cache-Tags sind im Drupal-Caching Metadaten, die gespeicherte Inhalte mit den Datenobjekten verknüpfen, von denen ihre Darstellung abhängt. Ändert sich beispielsweise eine Seite, ein Produkt oder ein Taxonomiebegriff, können alle zugehörigen Cache-Einträge anhand ihrer Tags gezielt invalidiert werden, ohne den gesamten Cache zu leeren. Dadurch bleiben Drupal-Websites performant und zeigen dennoch aktuelle Inhalte an.

  • Cascading Style Sheets

    Cascading Style Sheets (CSS) ist eine Stylesheet-Sprache zur Gestaltung und visuellen Strukturierung von Websites. Sie definiert unter anderem Farben, Schriften, Abstände, Größen, Positionierungen und responsive Layouts und trennt damit Inhalt und Präsentation voneinander. Das Kaskadenprinzip legt fest, welche Gestaltungsregeln bei widersprüchlichen Vorgaben gelten – etwa in einer Drupal-Website oder einem modernen Web-Frontend.

  • Chatbot

    Ein Chatbot ist eine Software, die über Text- oder Spracheingaben automatisiert mit Menschen kommuniziert und Fragen beantwortet oder Aufgaben ausführt. Je nach Ausprägung basiert er auf festen Dialogregeln, künstlicher Intelligenz oder einem Large Language Model (LLM). In Unternehmen unterstützt ein Chatbot beispielsweise den Kundenservice, greift auf Wissensdatenbanken zu oder wird in Websites, Drupal-Plattformen und interne Geschäftsprozesse integriert.

  • ChatGPT

    ChatGPT ist ein dialogorientiertes KI-System von OpenAI, das auf Large Language Models basiert und natürliche Sprache verstehen sowie passende Texte erzeugen kann. Es unterstützt unter anderem bei Recherche, Inhaltsentwürfen, Programmierung und der Automatisierung digitaler Prozesse, ersetzt jedoch keine fachliche Prüfung, da Antworten fehlerhaft oder unvollständig sein können. Über Schnittstellen lässt sich ChatGPT beispielsweise in Websites, Drupal-Plattformen oder interne Unternehmensanwendungen integrieren.

  • Chunking

    Chunking bezeichnet die Aufteilung umfangreicher Inhalte in kleinere, inhaltlich zusammenhängende Einheiten, sogenannte Chunks. Bei KI-Anwendungen und Retrieval-Augmented Generation (RAG) werden diese Textabschnitte beispielsweise separat gespeichert, vektorisiert und bei einer Anfrage gezielt abgerufen. Eine passende Chunk-Größe und die Berücksichtigung von Überschneidungen sind entscheidend, damit der Kontext erhalten bleibt und Large Language Models relevante Antworten erzeugen können.

  • Codex

    Codex bezeichnet ursprünglich einen gebundenen, handschriftlichen Buchtyp der Antike und des Mittelalters. Im digitalen Kontext steht der Begriff heute häufig für ein KI-System oder einen KI-Agenten, der Programmcode verstehen, erzeugen und verändern kann. Solche Systeme basieren meist auf Large Language Models und unterstützen etwa bei der Entwicklung, Dokumentation und Qualitätssicherung von Webanwendungen.

  • Composer

    Composer ist ein Abhängigkeitsmanager für PHP, der Bibliotheken und Pakete definiert, installiert und versioniert. In Drupal-Projekten verwaltet Composer unter anderem den Drupal-Kern, Module sowie Symfony-Komponenten und stellt reproduzierbare Entwicklungs- und Deployment-Umgebungen sicher. Über die Datei composer.json werden benötigte Abhängigkeiten und deren Versionsbereiche zentral festgelegt.

  • Content Delivery Network

    Ein Content Delivery Network (CDN) ist ein weltweit verteiltes Netzwerk von Servern, das Webinhalte wie Bilder, Stylesheets, JavaScript-Dateien oder Videos möglichst nahe am jeweiligen Nutzenden ausliefert. Durch das Zwischenspeichern statischer Inhalte werden Ladezeiten und die Belastung des zentralen Webservers reduziert, während Skalierbarkeit und Verfügbarkeit steigen. Bei Drupal- und anderen Enterprise-Websites unterstützt ein CDN damit eine performante und stabile Bereitstellung auch bei hohen Zugriffszahlen.

  • Continuous Deployment

    Continuous Deployment bezeichnet die automatisierte Auslieferung jeder erfolgreich geprüften Codeänderung in die Produktivumgebung. Nach automatisierten Tests und Qualitätskontrollen werden neue Funktionen oder Fehlerbehebungen ohne manuellen Freigabeschritt veröffentlicht. In der Webentwicklung ermöglicht dieses Vorgehen kurze Entwicklungszyklen und schnelle Verbesserungen, erfordert jedoch eine zuverlässige CI/CD-Pipeline, umfassendes Monitoring sowie sorgfältig abgesicherte Rollback- und Sicherheitsprozesse.

  • Continuous Integration

    Continuous Integration (CI) bezeichnet die regelmäßige, automatisierte Zusammenführung von Codeänderungen in ein gemeinsames Repository. Jede Änderung wird durch automatisierte Build-, Test- und Prüfprozesse kontrolliert, wodurch Fehler frühzeitig erkannt und Integrationsprobleme reduziert werden. In der Webentwicklung ermöglicht CI stabile Entwicklungsabläufe, etwa bei Drupal-Projekten, individuellen Webanwendungen und API-Schnittstellen, und bildet häufig die Grundlage für durchgängige CI/CD-Pipelines.

  • Continuous Integration/Continuous Delivery

    Continuous Integration und Continuous Delivery (CI/CD) bezeichnet einen automatisierten Entwicklungsprozess, bei dem Codeänderungen regelmäßig in ein gemeinsames Repository integriert, geprüft und für die Veröffentlichung vorbereitet werden. Automatisierte Tests, Qualitätskontrollen und Build-Prozesse erkennen Fehler frühzeitig und ermöglichen verlässliche Releases von Webanwendungen, Drupal-Plattformen oder Schnittstellen. Bei Continuous Delivery ist jede geprüfte Version grundsätzlich auslieferbar; Continuous Deployment geht darüber hinaus und veröffentlicht sie automatisch in der Produktionsumgebung.

  • Conversion Rate

    Die Conversion Rate bezeichnet den prozentualen Anteil der Nutzerinnen und Nutzer, die auf einer Website eine gewünschte Handlung ausführen – etwa einen Kauf tätigen, ein Formular absenden oder eine Anfrage stellen. Sie wird berechnet, indem die Anzahl der Conversions durch die relevante Anzahl an Besuchen oder Nutzern geteilt und mit 100 multipliziert wird. Als zentrale Kennzahl dient sie zur Bewertung und Optimierung von Websites, Onlineshops und digitalen Marketingkampagnen.

  • Cookieless Domain

    Eine Cookieless Domain ist eine Domain oder Subdomain, über die statische Ressourcen wie Bilder, CSS- und JavaScript-Dateien ausgeliefert werden, ohne dass dabei HTTP-Cookies übertragen werden. Dadurch verringert sich der Datenumfang bei jeder Anfrage und die Ladezeit kann sich insbesondere bei vielen Ressourcen verbessern. In modernen Webprojekten wird dieses Prinzip häufig mit CDNs, einer performanten Drupal-Architektur und datenschutzkonfigurierten Tracking-Lösungen kombiniert.

  • Core Web Vitals

    Core Web Vitals sind standardisierte Messwerte von Google zur Bewertung der technischen Nutzerfreundlichkeit einer Website. Sie erfassen insbesondere die Ladegeschwindigkeit (Largest Contentful Paint, LCP), die Reaktionsfähigkeit (Interaction to Next Paint, INP) und die visuelle Stabilität (Cumulative Layout Shift, CLS). Für SEO, barrierearme Nutzung und leistungsfähige Drupal- oder Webanwendungen dienen sie als wichtige Grundlage für technische Optimierungen.

  • Corporate Design

    Corporate Design bezeichnet das einheitliche visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens oder einer Organisation. Es umfasst unter anderem Logo, Farben, Typografie, Bildsprache und Gestaltungsrichtlinien, die über Websites, digitale Anwendungen, Printmedien und weitere Kommunikationskanäle hinweg konsistent eingesetzt werden. Ein professionelles Corporate Design stärkt die Wiedererkennbarkeit, vermittelt Werte und schafft Vertrauen bei Kundinnen und Kunden.

  • Corporate Identity

    Corporate Identity (CI) bezeichnet die ganzheitliche Identität eines Unternehmens und umfasst dessen Selbstverständnis, Werte, Kommunikation sowie das visuelle Erscheinungsbild. Sie wird unter anderem durch Logo, Farben, Typografie, Sprache und das Verhalten gegenüber Kundinnen und Kunden vermittelt. Eine konsistent umgesetzte Corporate Identity schafft Wiedererkennbarkeit und bildet die Grundlage für einen professionellen Markenauftritt – sowohl auf Websites als auch in digitalen Anwendungen und Kommunikationskanälen.

  • CSS3

    CSS3 bezeichnet die Weiterentwicklung von Cascading Style Sheets zur Gestaltung und visuellen Strukturierung von Websites. Die Stylesheet-Sprache definiert unter anderem Farben, Schriften, Abstände, Animationen und responsive Layouts, sodass sich Weboberflächen an unterschiedliche Bildschirmgrößen anpassen. In modernen Webprojekten wird CSS fortlaufend durch neue Standards ergänzt und gemeinsam mit HTML sowie JavaScript eingesetzt.

  • Customer-Relationship-Management (CRM)

    Customer-Relationship-Management (CRM) bezeichnet die systematische Pflege, Steuerung und Analyse von Kundenbeziehungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Eine CRM-Lösung bündelt beispielsweise Kontaktdaten, Kommunikationsverläufe, Verkaufschancen und Serviceinformationen in einer zentralen Plattform. In Digitalprojekten lässt sich ein CRM über Schnittstellen mit Websites, Drupal-Portalen, Webshops, ERP-Systemen oder KI-gestützten Assistenzlösungen verbinden, um Prozesse zu automatisieren und Kundeninteraktionen konsistent zu gestalten.

D

  • DALL·E

    DALL·E ist ein generatives KI-Modell von OpenAI, das aus natürlichsprachigen Beschreibungen Bilder erzeugen und bestehende Bilder bearbeiten kann. Es interpretiert sogenannte Prompts und setzt darin beschriebene Motive, Stile und Kompositionen visuell um. In der Digitalagentur-Praxis kann DALL·E beispielsweise für Konzeptvisualisierungen, Bildvarianten oder kreative Entwürfe eingesetzt werden, ersetzt jedoch nicht die fachliche Prüfung von Bildrechten und Ergebnissen.

  • Datenschutz-Grundverordnung

    Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist eine EU-Verordnung, die den Schutz personenbezogener Daten regelt und einheitliche Anforderungen für deren Verarbeitung festlegt. Sie stärkt unter anderem die Rechte betroffener Personen auf Information, Auskunft, Berichtigung und Löschung und verpflichtet Unternehmen zu Transparenz, Datensicherheit sowie zur datenschutzkonformen Gestaltung ihrer Prozesse. Für Websites und Webanwendungen betrifft dies beispielsweise Kontaktformulare, Cookies, Tracking, Nutzerkonten und Schnittstellen zu externen Diensten.

  • Decoupled CMS

    Ein Decoupled CMS ist ein Content-Management-System, bei dem Inhaltsverwaltung und Darstellung technisch voneinander getrennt sind. Das Backend – etwa Drupal – stellt Inhalte über APIs für ein unabhängiges Frontend bereit, beispielsweise auf Basis von Nuxt.js oder Vue.js. Dadurch lassen sich Websites, Webanwendungen und digitale Kanäle flexibel entwickeln, skalieren und unabhängig vom CMS-Backend optimieren.

  • Dependency Injection

    Dependency Injection (DI) ist ein Softwareentwurfsmuster, bei dem benötigte Abhängigkeiten einer Klasse von außen bereitgestellt werden, anstatt sie selbst zu erzeugen. Dadurch werden Komponenten lose gekoppelt, leichter testbar und besser wartbar, weil Implementierungen flexibel ausgetauscht werden können. In Symfony- und Drupal-Projekten übernimmt häufig der Service-Container die Verwaltung und Bereitstellung dieser Abhängigkeiten.

  • Design-System

    Ein Design-System ist eine zentral dokumentierte Sammlung aus Gestaltungsvorgaben, wiederverwendbaren UI-Komponenten, Design-Tokens und Entwicklungsrichtlinien für digitale Produkte. Es schafft eine konsistente User Experience über Websites, Portale und Anwendungen hinweg und beschleunigt zugleich deren Konzeption und Umsetzung. In der Webentwicklung unterstützt ein Design-System beispielsweise die abgestimmte Zusammenarbeit von Design- und Drupal-Entwicklungsteams und erleichtert die langfristige Pflege einer digitalen Plattform.

  • Digitalisierungsförderung

    Eine Digitalisierungsförderung ist eine öffentliche finanzielle Unterstützung für Unternehmen, die in digitale Technologien, Prozesse oder Geschäftsmodelle investieren. In Österreich fördern beispielsweise Bund, Länder und die Wirtschaftskammer bestimmte Vorhaben von KMU – etwa die Entwicklung einer Webanwendung, die Einführung eines ERP-Systems oder die Optimierung digitaler Vertriebsprozesse. Förderhöhe, Voraussetzungen und Einreichfristen unterscheiden sich je nach Programm und sollten vor Projektbeginn geprüft werden.

  • Dompdf

    Dompdf ist eine in PHP entwickelte Open-Source-Bibliothek, die HTML- und CSS-Inhalte serverseitig in PDF-Dokumente umwandelt. Sie eignet sich beispielsweise zur automatisierten Erstellung von Rechnungen, Angeboten oder Berichten in Webanwendungen und Drupal-Projekten. Dabei unterstützt Dompdf gängige CSS- und HTML-Standards, ist jedoch bei komplexen Layouts und modernen CSS-Eigenschaften eingeschränkter als ein vollständiger Browser.

  • Drupal

    Drupal ist ein leistungsfähiges, freies Content-Management-System (CMS) zur Erstellung und Verwaltung komplexer Websites, Portale und Webanwendungen. Die modular aufgebaute, auf PHP und Symfony-Komponenten basierende Plattform unterstützt individuelle Inhaltsstrukturen, mehrsprachige Websites, umfangreiche Benutzerrechte und die Anbindung externer Systeme über APIs. Dadurch eignet sich Drupal besonders für skalierbare Enterprise-Projekte mit hohen Anforderungen an Sicherheit, Performance und redaktionelle Prozesse.

  • Drupal Commerce

    Drupal Commerce ist eine flexible E-Commerce-Plattform auf Basis des Content-Management-Systems Drupal. Sie ermöglicht die Verwaltung von Produkten, Preisen, Bestellungen, Zahlungen und individuellen Verkaufsprozessen und lässt sich über Schnittstellen mit ERP-, CRM- oder Warenwirtschaftssystemen verbinden. Durch die modulare Architektur eignet sich Drupal Commerce besonders für komplexe Onlineshops und digitale Geschäftsmodelle mit individuellen Anforderungen.

  • Drupal-Modul

    Ein Drupal-Modul ist eine eigenständige Softwarekomponente, die den Funktionsumfang eines Drupal-CMS erweitert oder bestehende Funktionen verändert. Module können beispielsweise Schnittstellen zu ERP- und CRM-Systemen bereitstellen, individuelle Inhaltslogiken umsetzen oder SEO- und Caching-Funktionen ergänzen. Neben dem Drupal-Kern stehen zahlreiche Community-Module zur Verfügung; für spezifische Anforderungen lassen sich maßgeschneiderte Module entwickeln.

E

  • E-Commerce-Gesetz (ECG)

    Das E-Commerce-Gesetz (ECG) ist ein österreichisches Gesetz für elektronische Geschäfts- und Kommunikationsdienste. Es regelt unter anderem Informationspflichten für Anbieter, die Kennzeichnung kommerzieller Kommunikation, Vertragsabschlüsse im Internet sowie die Haftung für bestimmte fremde Inhalte. Für Websites, Webshops und digitale Plattformen sind insbesondere das Impressum und transparente Angaben zu Betreiber, Kontaktmöglichkeiten und Geschäftsbedingungen relevant; daneben können weitere Vorgaben, etwa aus der DSGVO oder dem Digital Services Act, gelten.

  • Embedding

    Embedding bezeichnet die numerische Repräsentation von Texten, Bildern oder anderen Daten in einem hochdimensionalen Vektorraum. Inhalte mit ähnlicher Bedeutung liegen dort näher beieinander, wodurch semantische Suche, Ähnlichkeitsvergleiche und personalisierte Empfehlungen möglich werden. In KI-Anwendungen dient Embedding beispielsweise dazu, Unternehmensinhalte für Retrieval-Augmented Generation (RAG) aufzubereiten und relevante Informationen aus einem Drupal- oder Wissenssystem an ein Large Language Model zu übergeben.

  • Entity

    Eine Entity ist ein eindeutig identifizierbares, strukturiertes Datenobjekt innerhalb eines Softwaresystems. In Drupal werden beispielsweise Inhalte, Benutzerkonten, Medien und Taxonomiebegriffe als Entities verwaltet; sie besitzen eine eigene ID, definierte Felder und können über die Entity API bearbeitet sowie mit weiteren Systemen verknüpft werden. Dadurch lassen sich flexible und skalierbare Datenmodelle für Websites, Portale und Enterprise-Anwendungen umsetzen.

  • ERP-System

    Ein ERP-System (Enterprise Resource Planning) ist eine zentrale Unternehmenssoftware, die Geschäftsprozesse wie Warenwirtschaft, Einkauf, Verkauf, Lager, Produktion, Finanzen und Personal miteinander verknüpft und zentral verwaltet. Über Schnittstellen lässt es sich beispielsweise mit einem Drupal-Webauftritt, Onlineshop, CRM- oder PIM-System verbinden, sodass Daten konsistent zwischen internen Abläufen und digitalen Kundenkanälen ausgetauscht werden.

  • Event Subscriber

    Ein Event Subscriber ist eine Softwarekomponente, die sich gezielt für bestimmte Ereignisse (Events) registriert und bei deren Auslösung automatisch eine definierte Reaktion ausführt. In Drupal und dem Symfony Framework lassen sich damit beispielsweise Anfragen, Benutzeraktionen oder Änderungen an Inhalten zentral verarbeiten, ohne den bestehenden Anwendungscode direkt zu verändern. Das unterstützt eine modulare, wartbare und flexibel erweiterbare Systemarchitektur.

F

  • Fine-Tuning

    Fine-Tuning bezeichnet die gezielte Weitertrainierung eines vortrainierten KI-Modells mit ausgewählten Beispieldaten, damit es bestimmte Aufgaben, Fachbegriffe, Formate oder Kommunikationsstile zuverlässiger beherrscht. Im Gegensatz zu reinem Prompt Engineering werden dabei die Modellparameter angepasst, wodurch sich das Verhalten des Large Language Models dauerhaft verändert. Für Unternehmensanwendungen kann Fine-Tuning etwa die automatisierte Verarbeitung branchenspezifischer Inhalte in einem Drupal- oder Websystem verbessern.

G

  • Generative Engine Optimization (GEO)

    Generative Engine Optimization (GEO) bezeichnet die gezielte Optimierung digitaler Inhalte für KI-gestützte Suchsysteme und Antwortmaschinen wie Google Gemini, ChatGPT Search oder Perplexity. Ziel ist, dass Inhalte von Large Language Models (LLMs) zuverlässig erfasst, fachlich korrekt interpretiert und als relevante Quelle in generierten Antworten berücksichtigt werden. Dafür sind unter anderem klare Strukturen, belastbare Informationen, semantische Auszeichnung und hohe inhaltliche Autorität entscheidend.

  • Generative KI

    Generative KI bezeichnet Verfahren der künstlichen Intelligenz, die auf Basis erlernter Muster eigenständig neue Inhalte wie Texte, Bilder, Audio, Videos oder Programmcode erzeugen. Dafür kommen häufig Large Language Models und andere generative Modelle zum Einsatz, die Eingaben interpretieren und daraus passende Ausgaben erstellen. In der Webentwicklung unterstützt Generative KI beispielsweise bei der Content-Erstellung, der Automatisierung von Workflows oder der Entwicklung intelligenter Assistenzsysteme.

  • Google Ads

    Google Ads ist die Online-Werbeplattform von Google, über die Unternehmen Anzeigen unter anderem in der Google-Suche, im Displaynetzwerk, auf YouTube und in Apps schalten können. Die Ausspielung lässt sich anhand von Suchbegriffen, Zielgruppen, Regionen und Interessen steuern; abgerechnet wird je nach Kampagnentyp beispielsweise pro Klick oder tausend Impressionen. Für eine effiziente Kampagnensteuerung sind eine klare Zielsetzung, relevante Landingpages und laufende Datenanalyse entscheidend.

  • GraphQL

    GraphQL ist eine Abfragesprache und Laufzeitumgebung für APIs, mit der Clients gezielt jene Daten anfordern, die sie tatsächlich benötigen. Im Gegensatz zu REST werden Datenstrukturen und verfügbare Felder über ein typisiertes Schema beschrieben, wodurch sich mehrere Ressourcen effizient mit einer Anfrage abrufen lassen. In modernen Webanwendungen kann GraphQL beispielsweise Drupal, ERP-, PIM- oder KI-Systeme mit einem flexiblen Frontend verbinden.

  • Guardrail

    Ein Guardrail ist eine technische oder organisatorische Schutzvorkehrung, die das Verhalten eines digitalen Systems innerhalb definierter Grenzen hält. Bei KI-Anwendungen und Large Language Models prüfen Guardrails beispielsweise Eingaben, Ausgaben und Aktionen auf unerlaubte Inhalte, Datenschutzrisiken oder Regelverstöße und blockieren beziehungsweise korrigieren problematische Ergebnisse. Sie sind ein zentraler Baustein für sichere, kontrollierbare KI-Agenten und automatisierte Unternehmensprozesse.

H

  • Headless CMS

    Ein Headless CMS ist ein Content-Management-System, bei dem Inhaltsverwaltung und Präsentationsschicht getrennt voneinander arbeiten. Inhalte werden über APIs wie REST oder GraphQL an unterschiedliche Ausgabekanäle – etwa Websites, mobile Apps oder digitale Services – ausgeliefert. Dadurch lassen sich moderne Frontends unabhängig vom CMS entwickeln und skalierbare, performante Weblösungen beispielsweise mit Drupal und JavaScript-Frameworks umsetzen.

  • HTML-Standard

    Der HTML-Standard (Hypertext Markup Language) definiert Syntax, Elemente und Regeln zur strukturierten Auszeichnung von Inhalten im Web. Er wird maßgeblich durch die WHATWG als Living Standard weiterentwickelt und sorgt dafür, dass Browser Webseiten möglichst einheitlich interpretieren. Eine standardkonforme HTML-Struktur bildet die Grundlage für barrierearme Websites, gute Suchmaschinenoptimierung und moderne Webanwendungen – etwa auf Basis eines Drupal-CMS.

  • HTML5

    HTML5 bezeichnet die fünfte große Weiterentwicklung der Hypertext Markup Language (HTML) und dient zur strukturierten, semantischen Auszeichnung von Inhalten im Web. Der Standard unterstützt unter anderem native Audio- und Videoinhalte, responsive Formulare sowie moderne Funktionen für barrierearme und interaktive Websites. In der Webentwicklung bildet HTML5 gemeinsam mit CSS und JavaScript die Grundlage für Frontends, etwa bei Drupal-Websites oder individuellen Webanwendungen.

  • HTTP-Header

    HTTP-Header sind Metadaten, die bei einer Anfrage oder Antwort zwischen Browser, Webserver und API übertragen werden. Sie enthalten beispielsweise Informationen zum gewünschten Datentyp, zur Sprache, zur Authentifizierung, zum Caching oder zur Sicherheit einer Verbindung. In Webanwendungen und Drupal-Projekten steuern HTTP-Header damit wichtige Funktionen wie Zugriffsschutz, Performance, Content Negotiation und die korrekte Verarbeitung ausgelieferter Inhalte.

J

  • Java

    Java ist eine objektorientierte, plattformunabhängige Programmiersprache und Laufzeitumgebung für die Entwicklung von Webanwendungen, Unternehmenssoftware und mobilen Anwendungen. Java-Programme werden in Bytecode übersetzt und auf der Java Virtual Machine (JVM) ausgeführt, wodurch sie auf unterschiedlichen Betriebssystemen lauffähig sind. In digitalen Projekten kommt Java beispielsweise für skalierbare Backend-Systeme, Microservices und Schnittstellen zu CMS-, ERP- oder KI-Anwendungen zum Einsatz.

  • JavaScript

    JavaScript ist eine Programmiersprache, mit der sich interaktive und dynamische Funktionen in Webanwendungen und Websites umsetzen lassen. Sie läuft direkt im Browser und wird mit Laufzeitumgebungen wie Node.js auch auf Servern eingesetzt. In der modernen Webentwicklung bildet JavaScript unter anderem die Grundlage für Frontend-Frameworks, Progressive Web Apps und performante Headless-Architekturen, etwa in Verbindung mit Drupal und APIs.

  • jQuery

    jQuery ist eine JavaScript-Bibliothek, die die Manipulation des Document Object Model (DOM), Ereignisverarbeitung, Animationen und asynchrone HTTP-Anfragen (Ajax) durch eine einheitliche Programmierschnittstelle vereinfacht. Sie wird in zahlreichen bestehenden Websites und Drupal-Projekten eingesetzt, während moderne Anwendungen zunehmend auf native JavaScript-APIs oder Frameworks wie Vue.js setzen. Bei Wartung und Weiterentwicklung ist daher eine sorgfältige Bewertung von Abhängigkeiten, Performance und Sicherheitsaspekten wichtig.

K

  • KI-Agent

    Ein KI-Agent ist ein Softwaresystem, das mithilfe künstlicher Intelligenz selbstständig Aufgaben plant, Entscheidungen trifft und Aktionen in digitalen Systemen ausführt. Dafür verarbeitet er Eingaben, nutzt beispielsweise Large Language Models, APIs oder Unternehmensdaten und passt sein Vorgehen an das jeweilige Ziel an. In Unternehmen können KI-Agenten etwa Supportanfragen bearbeiten, Inhalte strukturieren oder Workflows zwischen Drupal, CRM- und ERP-Systemen automatisieren.

  • KI-Governance

    KI-Governance bezeichnet die Gesamtheit organisatorischer, rechtlicher und technischer Regeln für die verantwortungsvolle Entwicklung und Nutzung künstlicher Intelligenz in Unternehmen. Sie legt unter anderem Zuständigkeiten, Sicherheitsanforderungen, Datenschutz, Transparenz, Risikobewertung und Kontrollprozesse für KI-Modelle und KI-Agenten fest. Bei der Integration von Large Language Models in Drupal, Webanwendungen oder Geschäftsprozesse schafft KI-Governance einen verlässlichen Rahmen für nachvollziehbare und gesetzeskonforme Lösungen.

  • KI-Videogenerierung

    KI-Videogenerierung bezeichnet die automatisierte Erstellung oder Bearbeitung von Videos mithilfe künstlicher Intelligenz. Auf Basis von Textbeschreibungen, Bildern, Audiodateien oder bestehenden Videosequenzen können Modelle beispielsweise Szenen erzeugen, Avatare animieren, Sprache synchronisieren und Inhalte personalisieren. In der digitalen Kommunikation unterstützt sie die effiziente Produktion von Marketing-, Schulungs- und Social-Media-Videos, erfordert jedoch eine sorgfältige Prüfung auf Qualität, Urheberrechte und die korrekte Darstellung von Inhalten.

  • KMU.DIGITAL

    KMU.DIGITAL ist ein österreichisches Förderprogramm zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen bei der Planung und Umsetzung von Digitalisierungsprojekten. Gefördert werden unter anderem Beratungen sowie Investitionen in Bereichen wie digitale Geschäftsmodelle, E-Commerce, IT-Sicherheit und digitale Prozesse; die konkreten Förderhöhen und Voraussetzungen richten sich nach der jeweils gültigen Richtlinie. Für Unternehmen in Oberösterreich kann KMU.DIGITAL eine wichtige Grundlage für die strukturierte Entwicklung und Umsetzung digitaler Web-, Software- oder Automatisierungslösungen sein.

L

  • Landingpage

    Eine Landingpage ist eine speziell optimierte Website, auf der Besucherinnen und Besucher nach einem Klick auf eine Anzeige, einen Suchmaschineneintrag oder einen Kampagnenlink landen. Sie verfolgt ein klar definiertes Ziel – etwa eine Anfrage, einen Kauf oder eine Registrierung – und reduziert dafür ablenkende Inhalte zugunsten einer präzisen Botschaft und eines deutlichen Call-to-Action. Eine überzeugende Landingpage berücksichtigt zudem User Experience, Ladezeit und mobile Darstellung.

  • Large Language Model (LLM)

    Ein Large Language Model (LLM) ist ein auf grossen Textmengen trainiertes KI-Modell, das Sprache analysieren, verstehen und neue Texte erzeugen kann. Es erkennt statistische Muster und Zusammenhänge, um beispielsweise Fragen zu beantworten, Inhalte zu strukturieren oder Software-Schnittstellen zu bedienen. In digitalen Anwendungen lassen sich LLMs etwa in Chatbots, Drupal-Plattformen und automatisierten Unternehmensprozessen einsetzen.

  • Large Vision Model (LVM)

    Ein Large Vision Model (LVM) ist ein leistungsfähiges KI-Modell, das visuelle Inhalte wie Bilder, Videos oder Dokumente analysiert und daraus Informationen ableitet. Je nach Ausrichtung kann es Objekte erkennen, Texte aus Bildern extrahieren, Bildinhalte beschreiben oder visuelle Zusammenhänge bewerten. In digitalen Anwendungen lassen sich LVMs beispielsweise für die automatisierte Dokumentenverarbeitung, Qualitätskontrolle oder Anreicherung von Inhalten in einem CMS einsetzen.

M

  • Machine Learning Operations (MLOps)

    Machine Learning Operations (MLOps) bezeichnet Methoden, Prozesse und technische Werkzeuge für die Entwicklung, Bereitstellung und laufende Betreuung von Machine-Learning-Modellen. MLOps verbindet Data Science, Softwareentwicklung und IT-Betrieb, um Daten- und Modellversionen nachvollziehbar zu verwalten, automatisierte Deployments zu ermöglichen sowie Qualität, Performance und Aktualität produktiver Modelle zu überwachen. Dadurch lassen sich beispielsweise KI-Funktionen in Webanwendungen und Unternehmenssysteme zuverlässig und skalierbar integrieren.

  • Marketing-Automation

    Marketing-Automation bezeichnet den Einsatz von Software, um wiederkehrende Marketingprozesse wie E-Mail-Kampagnen, Lead-Nurturing, Zielgruppensegmentierung und personalisierte Inhalte automatisiert zu steuern. Auf Basis definierter Regeln oder Nutzerinteraktionen werden passende Maßnahmen zum richtigen Zeitpunkt ausgelöst und deren Ergebnisse ausgewertet. In der digitalen Kundenkommunikation unterstützt Marketing-Automation dadurch effizientere Abläufe und eine konsistente Ansprache über mehrere Kanäle hinweg.

  • Microservices

    Microservices sind eine Softwarearchitektur, bei der eine Anwendung aus mehreren voneinander unabhängigen, spezialisierten Diensten besteht. Jeder Dienst übernimmt eine klar abgegrenzte Funktion, kann separat entwickelt, betrieben und skaliert werden und kommuniziert meist über APIs mit anderen Diensten. Für Enterprise-Webanwendungen, Drupal-Integrationen und KI-Systeme ermöglichen Microservices flexible Erweiterungen, erfordern jedoch eine sorgfältige Planung von Schnittstellen, Datenflüssen, Sicherheit und Monitoring.

  • Milvus

    Milvus ist eine Open-Source-Vektordatenbank zur Speicherung, Verwaltung und schnellen Ähnlichkeitssuche in hochdimensionalen Vektoren, sogenannten Embeddings. Sie eignet sich insbesondere für Anwendungen mit künstlicher Intelligenz, etwa Retrieval-Augmented Generation (RAG), semantische Suche und personalisierte Empfehlungssysteme. In Unternehmenslösungen kann Milvus beispielsweise als Wissensbasis dienen und gemeinsam mit einem Large Language Model sowie Drupal- oder anderen Geschäftssystemen eingesetzt werden.

  • Mobile-First-Ansatz

    Der Mobile-First-Ansatz bezeichnet eine Methode der Webentwicklung, bei der Websites und Webanwendungen zunächst für kleine Bildschirme und mobile Nutzungssituationen konzipiert werden. Anschließend wird das Design schrittweise für größere Displays und zusätzliche Funktionen erweitert, statt eine Desktop-Version nachträglich für Smartphones anzupassen. Dadurch entstehen meist übersichtliche Benutzeroberflächen, kurze Ladezeiten und eine solide Grundlage für responsive, barrierearme digitale Angebote.

  • Motion Design

    Motion Design bezeichnet die Gestaltung animierter visueller Inhalte, bei der Grafik, Typografie, Farbe, Bild und Ton zu einer zeitbasierten Darstellung verbunden werden. Auf Websites und in digitalen Anwendungen unterstützt Motion Design die Orientierung, vermittelt komplexe Inhalte verständlich und schafft eine konsistente User Experience – etwa durch animierte Übergänge, Erklärvideos oder interaktive UI-Elemente. Entscheidend sind dabei eine klare Funktion, kurze Ladezeiten und eine barrierearme Umsetzung.

  • Multimodales Modell

    Ein multimodales Modell der künstlichen Intelligenz kann unterschiedliche Datentypen wie Text, Bilder, Audio oder Video gemeinsam verarbeiten und deren Zusammenhänge interpretieren. Dadurch lassen sich beispielsweise Bilder beschreiben, Dokumente analysieren oder sprachliche und visuelle Informationen in einer Anwendung kombinieren. In der Webentwicklung und bei KI-Agenten ermöglicht dies vielseitige Assistenzsysteme, etwa für die automatisierte Inhaltsanalyse in einem Drupal- oder Enterprise-Portal.

O

  • OOP-Hook

    Ein OOP-Hook (Object-Oriented Programming Hook) ist eine objektorientierte Erweiterungsschnittstelle, über die eine Software bestimmte Abläufe an registrierte Klassen, Methoden oder Dienste delegiert, ohne den Kerncode zu verändern. In Drupal werden solche Erweiterungspunkte häufig über Event Subscriber, Plugins oder Services umgesetzt; klassische Drupal-Hooks sind hingegen überwiegend prozedurale Funktionen. OOP-Hooks fördern dadurch eine modulare, testbare und langfristig wartbare Architektur.

P

  • PageSpeed

    PageSpeed bezeichnet die Geschwindigkeit, mit der eine Webseite geladen und für Nutzerinnen und Nutzer sichtbar sowie interaktiv wird. Eine hohe Ladegeschwindigkeit verbessert die User Experience, unterstützt gute Werte bei den Core Web Vitals und kann sich positiv auf Suchmaschinenrankings und Conversion Rates auswirken. Zur Optimierung werden unter anderem Bilder komprimiert, JavaScript reduziert, Caching eingesetzt und die technische Webarchitektur analysiert.

  • PHP

    PHP ist eine serverseitig ausgeführte Programmiersprache, mit der dynamische Websites, Webanwendungen und Schnittstellen entwickelt werden. Sie bildet unter anderem die technische Grundlage von Drupal und wird im Enterprise-Umfeld häufig gemeinsam mit dem Symfony Framework eingesetzt, um skalierbare, wartbare und sichere Backend-Systeme zu realisieren. Der PHP-Code wird auf dem Webserver verarbeitet und erzeugt daraus beispielsweise HTML oder strukturierte API-Antworten.

  • PHP CodeSniffer

    PHP CodeSniffer (PHPCS) ist ein statisches Analysewerkzeug, das PHP-, JavaScript- und CSS-Code auf Verstöße gegen definierte Programmierstandards prüft. Es erkennt beispielsweise uneinheitliche Formatierungen, problematische Schreibweisen oder fehlende Dokumentation und kann viele Abweichungen mit dem zugehörigen Tool PHP Code Beautifier and Fixer (phpcbf) automatisch korrigieren. In Drupal-Projekten unterstützt PHP CodeSniffer die konsequente Einhaltung der Drupal Coding Standards und verbessert dadurch Wartbarkeit sowie Codequalität.

  • PHP-Attribut

    Ein PHP-Attribut ist eine strukturierte Metadatenangabe, die ab PHP 8 direkt an Klassen, Methoden, Eigenschaften oder Funktionen geschrieben wird. Mit der Syntax #[Attribut] lassen sich beispielsweise Konfigurationen und Rollen deklarativ hinterlegen, die Anwendungen über Reflection auslesen und verarbeiten können. In modernen Symfony- und Drupal-Projekten unterstützen PHP-Attribute unter anderem die Definition von Routen, Services oder Plugins und reduzieren dadurch den Bedarf an separaten Konfigurationsdateien.

  • PHPStan

    PHPStan ist ein Werkzeug zur statischen Codeanalyse für PHP, das Quellcode ohne dessen Ausführung auf mögliche Fehler, unklare Typen und widersprüchliche Programmlogik prüft. Es unterstützt Entwicklerinnen und Entwickler dabei, die Codequalität und Wartbarkeit von Anwendungen frühzeitig zu verbessern, etwa in Symfony- oder Drupal-Projekten. In automatisierten CI/CD-Prozessen kann PHPStan Prüfungen bei jeder Änderung durchführen und dadurch Fehler vor dem produktiven Einsatz erkennen.

  • Progressive Enhancement

    Progressive Enhancement ist ein Ansatz der Webentwicklung, bei dem eine Website zunächst mit grundlegenden, universell verfügbaren Technologien wie HTML und CSS funktioniert und anschließend schrittweise um JavaScript, interaktive Funktionen und fortgeschrittene Darstellungen erweitert wird. Dadurch bleiben Inhalte und zentrale Funktionen auch bei älteren Geräten, eingeschränkter Hardware oder deaktiviertem JavaScript zugänglich, während moderne Browser eine leistungsfähigere Nutzererfahrung erhalten.

  • Progressive Web App (PWA)

    Eine Progressive Web App (PWA) ist eine Webanwendung, die moderne Browsertechnologien nutzt und sich in Bedienung und Leistungsumfang teilweise wie eine native App verhält. Sie kann unter anderem auf dem Startbildschirm installiert werden, responsiv arbeiten, Push-Benachrichtigungen unterstützen und dank Service Workern bestimmte Inhalte auch bei eingeschränkter Internetverbindung bereitstellen. PWAs eignen sich für performante, plattformübergreifende digitale Anwendungen, ohne dass separate Apps für jedes Betriebssystem erforderlich sind.

  • Prompt Engineering

    Prompt Engineering bezeichnet die strukturierte Entwicklung und Optimierung von Eingaben für Large Language Models (LLMs), damit diese möglichst präzise, konsistente und zielgerichtete Ergebnisse liefern. Dabei werden Aufgabenstellung, Kontext, gewünschtes Ausgabeformat und Einschränkungen klar formuliert und systematisch getestet. In digitalen Anwendungen unterstützt Prompt Engineering beispielsweise die Entwicklung von KI-Agenten, automatisierten Content-Workflows und intelligenten Funktionen in Drupal- oder Unternehmenssystemen.

  • Prompt Injection

    Prompt Injection bezeichnet einen Angriff auf KI-Systeme, bei dem manipulierte Eingaben die ursprünglichen Anweisungen eines Large Language Models (LLM) überschreiben, umgehen oder in ihrem Sinn verändern sollen. Dadurch können etwa vertrauliche Informationen offengelegt, unerwünschte Aktionen ausgelöst oder Inhalte in einem RAG-System verfälscht werden. Robuste Zugriffskontrollen, eine strikte Trennung von Instruktionen und Nutzdaten sowie Validierung und Protokollierung reduzieren dieses Risiko in KI-Anwendungen und -Agenten.

R

  • Render Pipeline

    Die Render Pipeline bezeichnet den Prozess, in dem strukturierte Inhalts- und Konfigurationsdaten einer Webanwendung in die endgültige Darstellung für den Browser umgewandelt werden. In Drupal werden dabei unter anderem Render Arrays verarbeitet, Themes und Twig-Templates angewendet sowie Cache-Tags und weitere Metadaten berücksichtigt. Eine gut konfigurierte Render Pipeline trägt zu konsistenter Ausgabe, hoher Performance und effizienter Inhaltsauslieferung bei.

  • Responsive Design

    Responsive Design bezeichnet die Gestaltung von Websites und Webanwendungen, die sich automatisch an unterschiedliche Bildschirmgrößen, Auflösungen und Bediengeräte anpasst. Inhalte, Navigation und Layout werden dabei so umgesetzt, dass sie auf Smartphones, Tablets und Desktop-Computern gleichermaßen übersichtlich und benutzerfreundlich bleiben. In der professionellen Webentwicklung verbessert Responsive Design die User Experience, Barrierefreiheit und mobile SEO.

  • REST-API

    Eine REST-API (Representational State Transfer API) ist eine standardisierte Programmierschnittstelle, über die Anwendungen mittels HTTP auf Ressourcen zugreifen und Daten austauschen. Sie verwendet etablierte Methoden wie GET, POST, PUT und DELETE und ermöglicht beispielsweise die Anbindung von ERP-, CRM- oder KI-Systemen an eine Drupal-Plattform. REST-APIs sind eine zentrale Grundlage für entkoppelte und skalierbare Webanwendungen.

  • Retrieval-Augmented Generation (RAG)

    Retrieval-Augmented Generation (RAG) ist ein Verfahren, bei dem ein Large Language Model vor der Antwortgenerierung gezielt relevante Informationen aus externen Datenquellen abruft und in den jeweiligen Kontext einbezieht. Dadurch können Antworten auf aktuellen, unternehmensspezifischen Inhalten wie Drupal-Dokumentationen, Produktdatenbanken oder Wissensarchiven basieren, ohne das Modell dafür neu trainieren zu müssen. RAG verbessert die Nachvollziehbarkeit und Aktualität KI-gestützter Anwendungen, ersetzt jedoch keine sorgfältige Datenaufbereitung und Quellenprüfung.

  • Retrieval-Augmented Generation Pipeline

    Eine Retrieval-Augmented Generation Pipeline (RAG-Pipeline) verbindet die gezielte Suche nach relevanten Informationen mit der anschließenden Antwortgenerierung durch ein Large Language Model (LLM). Dazu werden Dokumente aufbereitet, als Vektoren gespeichert, bei einer Anfrage passende Inhalte abgerufen und dem Modell als zusätzlicher Kontext übergeben. In Webanwendungen oder Drupal-Plattformen ermöglicht dieses Verfahren präzisere, aktuellere und besser nachvollziehbare Antworten auf Basis unternehmenseigener Daten.

S

  • Same Origin Policy

    Die Same Origin Policy ist ein Sicherheitsmechanismus in Webbrowsern, der den Zugriff von Skripten auf Daten und Ressourcen anderer Ursprünge einschränkt. Als gleicher Ursprung gelten nur identische Kombinationen aus Protokoll, Host und Port; dadurch können etwa JavaScript-Anwendungen nicht ohne Weiteres auf Inhalte einer fremden Domain zugreifen. Kontrollierte Ausnahmen sind beispielsweise über CORS möglich und spielen bei API-Anbindungen sowie modernen Drupal- und Headless-Architekturen eine zentrale Rolle.

  • Schema.org

    Schema.org ist ein gemeinsames Vokabular zur strukturierten Auszeichnung von Inhalten auf Websites. Mithilfe von Markup-Formaten wie JSON-LD können Suchmaschinen Informationen zu Produkten, Organisationen, Veranstaltungen oder Webinhalten eindeutig interpretieren und beispielsweise als Rich Results darstellen. Für SEO und Generative Engine Optimization (GEO) verbessert Schema.org die maschinelle Verständlichkeit einer Website, ersetzt jedoch keine hochwertigen Inhalte oder technische Suchmaschinenoptimierung.

  • Schnittstelle

    Eine Schnittstelle ist eine definierte technische Verbindung, über die unterschiedliche Systeme, Anwendungen oder Datenquellen Informationen austauschen und Funktionen nutzen können. In der Webentwicklung ermöglichen Schnittstellen beispielsweise die Anbindung von ERP-, CRM- oder PIM-Systemen an eine Drupal-Plattform sowie die Integration externer Dienste und KI-Modelle. Sie legen fest, welche Daten in welchem Format übertragen werden und wie die beteiligten Systeme miteinander kommunizieren.

  • Search Engine Marketing (SEM)

    Search Engine Marketing (SEM) bezeichnet sämtliche Maßnahmen, mit denen die Sichtbarkeit einer Website in Suchmaschinen gezielt erhöht wird. Im deutschsprachigen Raum umfasst SEM meist sowohl die Suchmaschinenoptimierung (SEO) für organische Ergebnisse als auch die Suchmaschinenwerbung (SEA) für bezahlte Anzeigen. Ziel ist es, relevante Zielgruppen entlang ihrer Suchintention zu erreichen und dadurch qualifizierte Website-Besuche sowie Conversions zu fördern.

  • Search Intent

    Search Intent bezeichnet die Suchintention – also das konkrete Bedürfnis oder Ziel, das hinter einer Suchanfrage steht. Unterschieden werden unter anderem informationale, navigationsbezogene und transaktionale Suchabsichten. Für SEO und Generative Engine Optimization ist die Analyse des Search Intents entscheidend, um Inhalte zu erstellen, die Nutzerfragen präzise beantworten, zur jeweiligen Phase der Customer Journey passen und von Suchmaschinen sowie KI-gestützten Suchsystemen als relevant eingestuft werden.

  • SEO-Audit

    Ein SEO-Audit ist eine systematische Analyse einer Website, um technische, inhaltliche und strukturelle Faktoren für ihre Sichtbarkeit in Suchmaschinen zu bewerten. Dabei werden unter anderem Crawlbarkeit, Ladezeiten, Indexierung, Suchintentionen, interne Verlinkungen und die Qualität der Inhalte geprüft. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für priorisierte Maßnahmen zur Verbesserung von Rankings, Nutzererlebnis und organischem Website-Traffic.

  • Simple Object Access Protocol

    Das Simple Object Access Protocol (SOAP) ist ein standardisiertes Protokoll für den strukturierten Austausch von Nachrichten zwischen Anwendungen über Netzwerke. Die Nachrichten werden in XML formatiert und enthalten neben den Nutzdaten auch Metadaten für Fehlerbehandlung, Sicherheit oder Transaktionen; häufig erfolgt die Übertragung über HTTP, alternativ etwa über SMTP. SOAP eignet sich besonders für formalisierte, zuverlässige Schnittstellen zwischen Unternehmenssystemen, beispielsweise zur Anbindung von ERP-, CRM- oder CMS-Plattformen.

  • Social Media Advertising

    Social Media Advertising bezeichnet die bezahlte Schaltung von Werbeanzeigen auf sozialen Netzwerken wie LinkedIn, Instagram, Facebook oder TikTok. Zielgruppen lassen sich anhand von Merkmalen wie Interessen, Verhalten, Standort oder beruflichem Profil präzise ansprechen; gängige Formate sind Bild-, Video-, Karussell- und Lead-Anzeigen. Über Kampagnen-Tracking und Datenanalyse werden Reichweite, Interaktionen und Conversions gemessen und laufend optimiert.

  • Solr-Index

    Ein Solr-Index ist eine für die schnelle Volltextsuche optimierte Datenstruktur der Suchplattform Apache Solr. Er enthält aufbereitete Inhalte und Metadaten, etwa aus einer Drupal-Website, und ermöglicht Suchanfragen, Filterungen sowie Sortierungen mit geringer Latenz. Der Index ist dabei kein Ersatz für das führende Content-Management-System, sondern eine durch regelmäßige Synchronisierung aktualisierte Suchkopie der darin verwalteten Inhalte.

  • Structured Query Language

    Structured Query Language ist eine standardisierte Sprache zur Abfrage, Bearbeitung und Verwaltung strukturierter Daten in relationalen Datenbanken. Mit ihr lassen sich Daten gezielt suchen, hinzufügen, ändern oder löschen sowie Datenbankstrukturen definieren und Berechtigungen steuern. In Webanwendungen wie Drupal ermöglicht Structured Query Language beispielsweise den performanten Zugriff auf Inhalte, Benutzerkonten und Konfigurationen, wobei sichere Abfragen vor allem zum Schutz vor SQL-Injection unerlässlich sind.

  • Strukturierte Daten

    Strukturierte Daten sind standardisierte, maschinenlesbare Informationen, die Inhalte einer Website eindeutig klassifizieren und inhaltlich beschreiben. Sie werden meist als JSON-LD nach dem Schema.org-Vokabular eingebunden und helfen Suchmaschinen, beispielsweise Produkte, Veranstaltungen, Organisationen oder FAQs korrekt zu verstehen und als Rich Results darzustellen. Auch für KI-gestützte Suchsysteme verbessern strukturierte Daten die Auffindbarkeit und verlässliche Einordnung digitaler Inhalte.

  • Subdomain

    Eine Subdomain ist ein eigenständiger, hierarchisch untergeordneter Bereich innerhalb einer Internetadresse, der vor der Hauptdomain steht, beispielsweise shop.beispiel.at oder blog.beispiel.at. Sie ermöglicht es, unterschiedliche Websites, Anwendungen oder Sprachversionen logisch zu trennen und technisch unabhängig zu verwalten. In der Webentwicklung kann eine Subdomain etwa für ein Drupal-Backend, eine Staging-Umgebung, einen Onlineshop oder eine API eingesetzt werden.

  • Suchmaschinenoptimierung (SEO)

    Suchmaschinenoptimierung (SEO) umfasst alle technischen, inhaltlichen und strukturellen Maßnahmen, mit denen die Sichtbarkeit einer Website in den unbezahlten Suchergebnissen von Suchmaschinen verbessert wird. Dazu zählen unter anderem eine klare Informationsarchitektur, relevante Inhalte, kurze Ladezeiten, barrierearme Gestaltung und eine technisch saubere Umsetzung. Für Drupal-Websites und Webanwendungen bildet SEO eine wichtige Grundlage, um passende Zielgruppen nachhaltig zu erreichen und qualifizierten organischen Traffic zu gewinnen.

  • Symfony

    Symfony ist ein etabliertes, auf PHP basierendes Open-Source-Framework zur Entwicklung modularer und skalierbarer Webanwendungen. Es stellt wiederverwendbare Komponenten und bewährte Strukturen für Aufgaben wie Routing, Formularverarbeitung, Datenbankzugriffe und Authentifizierung bereit. In der Enterprise-Webentwicklung bildet Symfony häufig die technische Grundlage für individuelle Softwarelösungen und ist auch ein zentraler Bestandteil des Drupal-Ökosystems.

T

  • Telekommunikationsgesetz (TKG)

    Das Telekommunikationsgesetz (TKG 2021) ist das österreichische Regelwerk für elektronische Kommunikationsnetze und -dienste. Es definiert unter anderem Rechte und Pflichten von Telekommunikationsanbietern, Vorgaben für Netzzugang und Sicherheit sowie den Schutz der Vertraulichkeit elektronischer Kommunikation. Für digitale Projekte ist das TKG insbesondere bei Websites, Apps und Online-Plattformen relevant, etwa bei Cookies, elektronischer Kommunikation und der Einbindung von Telekommunikationsdiensten.p>

  • Twig

    Twig ist eine moderne Template-Engine für PHP und bildet in Drupal sowie im Symfony Framework die Präsentationsschicht ab. Mit der klar strukturierten Syntax lassen sich HTML-Ausgaben von der Anwendungslogik trennen, wodurch Websites leichter wartbar und konsistent gestaltbar werden. Twig unterstützt unter anderem Vererbung, wiederverwendbare Komponenten und automatisches Escaping, das zur sicheren Ausgabe nutzereingebundener Inhalte beiträgt.

U

  • Upgrade Status

    Der Upgrade Status ist eine technische Zustands- und Kompatibilitätsprüfung für Drupal-Projekte, die den Vorbereitungsstand eines Systems auf ein geplantes Versions-Upgrade bewertet. Dabei werden unter anderem installierte Module und Themes, veraltete Programmierschnittstellen sowie bekannte Inkompatibilitäten analysiert. Die Ergebnisse unterstützen dabei, erforderliche Anpassungen frühzeitig zu erkennen und Upgrades planbar, sicher und mit geringeren Ausfallrisiken umzusetzen.

  • Urheberrecht

    Das Urheberrecht schützt geistige Schöpfungen wie Texte, Bilder, Grafiken, Videos, Musik und Software vor der unerlaubten Nutzung. In Österreich entstehen die Urheberrechte grundsätzlich automatisch mit der Schaffung eines ausreichend individuellen Werkes; für die Verwendung in Websites, Onlineshops oder KI-Anwendungen sind daher entsprechende Nutzungsrechte und Lizenzen erforderlich. Eine sorgfältige Rechteklärung verhindert rechtliche Risiken bei Veröffentlichung, Bearbeitung und Weitergabe digitaler Inhalte.

  • Urheberrechtsgesetz

    Das Urheberrechtsgesetz (UrhG) schützt in Österreich geistige Schöpfungen wie Texte, Fotografien, Grafiken, Musik, Videos und Software. Es regelt die Rechte der Urheberinnen und Urheber, insbesondere das Recht auf Anerkennung, Vervielfältigung, Veröffentlichung und Nutzung ihrer Werke, und legt fest, wann eine Einwilligung erforderlich ist. Für Websites, Webshops und digitale Anwendungen bedeutet dies, dass Inhalte und Medien nur mit entsprechender Rechteklärung oder Lizenz verwendet werden dürfen.

  • User Experience (UX)

    User Experience (UX) bezeichnet die Gesamtheit der Erfahrungen, die Nutzerinnen und Nutzer bei der Interaktion mit einer Website, Webanwendung oder digitalen Plattform machen. Dazu zählen unter anderem Bedienbarkeit, Verständlichkeit, Navigation, Barrierefreiheit, Ladezeiten und die wahrgenommene Qualität. Eine fundierte UX-Konzeption berücksichtigt die Bedürfnisse der Zielgruppen und schafft die Grundlage für effiziente digitale Prozesse, höhere Conversion Rates und langfristige Nutzerbindung.

  • User Interface (UI)

    Das User Interface (UI) bezeichnet die sichtbare und interaktive Benutzeroberfläche einer digitalen Anwendung, über die Nutzer:innen mit einer Website, einem CMS oder einer Software kommunizieren. Dazu gehören etwa Navigation, Schaltflächen, Formulare, Typografie, Farben und Bedienelemente; ein durchdachtes UI macht Funktionen verständlich, zugänglich und effizient nutzbar und trägt wesentlich zur User Experience sowie zur Conversion bei.

V

  • Vektor-Embedding

    Ein Vektor-Embedding ist eine numerische Darstellung von Texten, Bildern oder anderen Daten in einem mehrdimensionalen Vektorraum. Inhalte mit ähnlicher Bedeutung liegen darin näher beieinander, wodurch semantische Suche, Empfehlungen und der Vergleich von Informationen möglich werden. In KI-Anwendungen und Retrieval-Augmented-Generation-Systemen (RAG) dienen Vektor-Embeddings beispielsweise dazu, relevante Inhalte aus einer Drupal-Website oder Wissensdatenbank zu finden und Large Language Models gezielt bereitzustellen.

  • Vektordatenbank

    Eine Vektordatenbank speichert Informationen als mathematische Vektoren, sogenannte Embeddings, und ermöglicht deren Suche nach inhaltlicher Ähnlichkeit statt ausschließlich nach exakten Schlüsselwörtern. Dadurch lassen sich etwa Dokumente, Produkte oder Wissenseinträge anhand ihrer Bedeutung auffinden. In KI-Anwendungen dient sie häufig als Grundlage für Retrieval-Augmented Generation (RAG), beispielsweise um einem Chatbot oder einer Drupal-Plattform relevante Unternehmensinhalte für präzisere Antworten bereitzustellen.

  • Vendor-Prefix

    Ein Vendor-Prefix ist ein browserspezifisches Präfix in CSS, mit dem experimentelle oder noch nicht standardisierte Eigenschaften und Funktionen gekennzeichnet werden. Beispiele sind -webkit-, -moz- oder -ms-, die ursprünglich eine korrekte Darstellung in bestimmten Browsern ermöglichten. In modernen Webprojekten werden Vendor-Prefixes dank stabiler Webstandards und automatisierter Werkzeuge wie Autoprefixer nur noch gezielt und mit Bedacht eingesetzt.

W

  • Warenwirtschaftssystem

    Ein Warenwirtschaftssystem (WaWi) ist eine Software zur zentralen Verwaltung und Steuerung von Warenbeständen, Beschaffung, Lagerung, Aufträgen und Auslieferung. Es verbindet typischerweise Einkauf, Lager, Verkauf und Rechnungswesen und schafft dadurch aktuelle Daten über Produkte und Bestände. Bei der Entwicklung individueller Webshops wird ein Warenwirtschaftssystem häufig über Schnittstellen mit dem E-Commerce-System verbunden, um Bestellungen, Preise und Lagerstände automatisiert abzugleichen.

  • Web Content Accessibility Guidelines (WCAG 2.1)

    Die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG 2.1) sind international etablierte Richtlinien für die barrierefreie Gestaltung von Websites und digitalen Anwendungen. Sie basieren auf den Prinzipien Wahrnehmbarkeit, Bedienbarkeit, Verständlichkeit und Robustheit und definieren Erfolgskriterien in den Konformitätsstufen A, AA und AAA. Bei der Entwicklung von Drupal-Websites und Webanwendungen dienen sie als technischer Referenzrahmen, damit Inhalte auch für Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen zugänglich sind.

  • Web Services Description Language

    Die Web Services Description Language (WSDL) ist eine XML-basierte Beschreibungssprache, mit der die Funktionen, Datenformate, Kommunikationsprotokolle und Endpunkte eines Web Services maschinenlesbar definiert werden. Sie dient vor allem bei SOAP-Webservices als verbindlicher Vertrag zwischen Systemen und ermöglicht es Entwicklungswerkzeugen, daraus automatisiert Client- oder Server-Code zu erzeugen. In Unternehmensanwendungen erleichtert WSDL dadurch die standardisierte Anbindung von ERP-, CRM- und anderen Backend-Systemen.

  • Whisper

    Whisper ist ein von OpenAI entwickeltes Modell zur automatischen Sprach- und Audioverarbeitung. Es kann gesprochene Inhalte in Text umwandeln, Sprachen erkennen und Übersetzungen ins Englische erstellen. In digitalen Anwendungen lässt sich Whisper beispielsweise für barrierefreie Transkripte, die Verschlagwortung von Medieninhalten oder sprachgesteuerte Funktionen in Web- und Drupal-Systemen einsetzen.

X

  • XML Remote Procedure Call

    XML Remote Procedure Call (XML-RPC) ist ein Netzwerkprotokoll, mit dem Anwendungen Funktionen auf einem entfernten System aufrufen können. Die ausgetauschten Methodenaufrufe und Ergebnisse werden in XML strukturiert, während häufig HTTP als Transportprotokoll dient. In der Webentwicklung ermöglicht XML-RPC beispielsweise die Anbindung älterer Content-Management-, Shop- oder Unternehmenssysteme, wird heute jedoch oft durch modernere REST- oder GraphQL-Schnittstellen ergänzt.